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Vor dem großen Finale des German Cycling Cups bekam Lukas die Ansage von seiner Mutter: "Bloß nicht ohne Blumenstrauß die Heimreise anzutreten." Das es nur für den gesamt ersten Blumen geben würde war da noch nicht klar.

Doch erstmal musste in Münster der Nebel bezwungen werden. Außerhalb der Stadt lag vielleicht über Felder [so genau kann man das gar nicht sagen] sehr dichter Nebel. Die Temperaturen waren auch alles andere als angenehm warm. Recht gemütlich ging es von Münster weg und bald schlossen weitere Blöcke von hinten auf.

Das Gerücht ging um, dass viele Ihre Kräfte für die "Berge" schonen würden. Dies kann Lukas nach dem Rennen auch nur bestätigen. "Wir sind ganz vorne die Berge richtig hoch geflogen, zwei Fahrer waren kurz vor dem ersten Anstieg ausgerissen, daher wollte man hier sicher wieder aufschließen und schwächere Fahrer abhängen", berichtete Lukas im Ziel.

Nach den Bergen ging es vorne dann richtig zur Sache. Mit zeitweise um die 50 km/h raste die Spitzengruppe Richtung Münster. Bei den Positionskämpfen hat Lukas sich dieses Mal sehr geschickt angestellt. Denn aus der zweiten Reihe konnte er zwar erst knapp 250 m vor dem Zielstrich lossprinten, doch dass reichte für den Sprung aufs Podium.

Für Lukas ist es der größte sportliche Erfolg gewesen. Nach einigen Podiumsplätzen in diesem Jahr ist dies allerdings für Ihn der wichtigste Erfolg.

Karsten verlor leider den Anschluss an die Spitzengruppe, da er mit einem technischen Defekt am Berg zu kämpfen hatte. Henri und Uwe mussten weiter hinten starten, sind aber beide ein starkes Rennen gefahren, und Henri hat es sogar noch geschafft in der zweiten Gruppe Münster zu erreichen.